Forschungsinfrastruktur

Der Sonderforschungsbereich 1286 profitiert von einer umfangreichen Infrastruktur, die in den letzten zehn Jahren von vielen Institutionen aufgebaut und durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem Land Niedersachsen unterstützt wurde.

Wichtige Infrastrukturressourcen sind beispielsweise die unterschiedlichen Plattformen hinsichtlich „Imaging“.  Dazu gehört u. a. die Imaging facility des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie mit dem Schwerpunkt Super-Resolution-Mikroskopie. Diese wurde im Rahmen des DFG geförderten Zentrums für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns / Exzellenzcluster 171 (CNMPB) eingerichtet. Eine weitere wichtige Imaging facility ist die des Max-Planck-Instituts für experimentelle Medizin, die mit hervorragenden elektronenmikroskopischen Geräten ausgestattet ist. Darunter befindet sich auch ein kürzlich installiertes Ion beam milling setup. Sowohl an den beiden genannten Max-Planck-Instituten als auch an der Universitätsmedizin Göttingen befinden sich Einrichtungen bezüglich der Proteom- und Transkriptomanalyse. Ein großes Volumen an Rechnerkapazität wird durch die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und das Max-Planck-Institut für Dynamik- und Selbstorganisation bereitgestellt.

Zusätzlich zu den genannten Einrichtungen wurde im September 2016 ein Gebäude mit zwei neuen Instituten eröffnet, die auch für den SFB 1286 von großer Bedeutung sind. Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist nur ein Teil der neuen Errungenschaften für die Neurowissenschaften in Göttingen. Der andere Teil ist das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN). Das vom DZNE und vom BIN gemeinsam genutzte Gebäude wurde vom Land Niedersachsen und der Universitätsmedizin Göttingen gefördert.

Das BIN konzentriert sich auf die Visualisierung von neurologisch relevanten Proteinen insbesondere im Super-Resolution-Bereich. Der Fokus des Instituts lag von seiner ersten Konzeption im Jahr 2007 auf der grundlegenden neuronalen und synaptischen Forschung und einem Ansatz für translationale Forschung. Die Kopplung mit dem DZNE soll den translationalen Aspekt verbessern, da das DZNE stärker auf klinisch relevante Forschung, insbesondere auf neurodegenerative Erkrankungen, fokussiert ist.

Teilnehmende Einrichtungen

Kontakt

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Prof. Dr. Silvio O. Rizzoli (Sprecher)

Universitätsmedizin Göttingen
Neuro- und Sinnesphysiologie
Humboldtallee 23
D-37073 Göttingen

Tel.: +49 551 39 5911
Fax: +49 551 39 66031

Mail: srizzol@gwdg.de 

Christin Wiemuth (Koordination)

Universitätsmedizin Göttingen
Neuro- und Sinnesphysiologie
Humboldtallee 23
D-37073 Göttingen

Tel.: +49 551 39 9845
Fax: +49 551 39 66031

Mail: christin.wiemuth@med.uni-goettingen.de

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